Die Entwicklung im Bereich der Computer Hardware steht nie still. Immer neue Entdeckungen steigern die Leistungsfähigkeit in bisher ungeahnte Höhen. Schon vor einigen Jahren eroberten Mehrkern CPUs erfolgreich die modernen Heimcomputer. Heutzutage gehört ein Prozessor mit zwei Kernen schon zum Standard, wer mehr Leistung benötigt setzt aber auch schon seit Längerem auf Vierkern Prozessoren. Der Trend geht eindeutig weiter in diese Richtung, da die Taktfrequenz zu diesem Zeitpunkt nicht mehr merklich gesteigert werden kann. Stattdessen übernehmen mehrere Kerne viele Aufgabe gleichzeitig, um die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen. Auch Prozessoren mit sechs Kernen sind schon im Handel erhältlich, es ist nur eine Frage der Zeit, bis Modelle mit noch mehr Kernen verfügbar sind.

Allerdings erhält ein Rechner seine Leistung natürlich nicht nur durch den Hauptprozessor. Auch viele andere Komponenten spielen eine wichtige Rolle. Vor allem für Spieler ist die Grafikkarte von entscheidender Bedeutung. Die neusten Modelle bieten schon eine beeindruckende Leistung, kosten aber auch sehr viel Geld und haben einen sehr hohen Strombedarf. Die meisten Standard-Netzteile aus fertig gekauften PCs können diese High End Modelle kaum bändigen. Aber auch der Mittelklasse Bereich bietet immer neue Entwicklungen. Durch den starken Preisverfall ist es ohnehin nur bedingt ratsam, immer die schnellsten Modelle zu kaufen. Auch eine etwas schwächere Grafikkarte ist durchaus imstande, aktuelle Spiele in voller HD-Auflösung darzustellen. Die grafische Qualität ist dabei aktuellen Spielekonsolen ein gutes Stück voraus.Kaum beachtet wird von vielen die Festplatte, jedoch trägt auch sie einen entscheidenden Beitrag zur Arbeitsgeschwindigkeit eines Rechners bei.

Denn wenn eine Festplatte nur langsam Daten liefert, kann auch der schnellste Prozessor nicht weiterhelfen. Durch ihre Bauweise bedingt können klassische Festplatten allerdings nur eine bestimmte Geschwindigkeit erreichen. Abhilfe schafft ein sogenanntes Solid State Drive oder abgekürzt SSD. Eine SSD setzt auf Flash-Speicher, wie man ihn etwa von einem USB-Stick oder einem MP3-Player kennt. Durch den Verzicht auf mechanische Bauteile ergeben sich viele Vorteile, einer davon ist die enorm gesteigerte Übertragungsrate. Da die Preise für solche Laufwerke jedoch ungleich höher liegen als die von gewöhnlichen Festplatten, empfiehlt es sich eine kleine SSD als Systemfestplatte einzusetzen und große Datenmengen weiterhin auf einer klassischen Festplatte zu speichern. Da die Dateien des Betriebssystems besonders oft vom Computer benötigt werden, wird so die Geschwindigkeit merklich gesteigert.

Jedoch können Computer nie auf eine einzelne Komponente reduziert werden, es ist immer wichtig, dass die komplette Hardware miteinander harmoniert. Es nützt beispielsweise wenig, in einen sehr alten Rechner eine hochmoderne Grafikkarte einzusetzen, da der Prozessor dann nicht mehr hinterherkommt.

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Zusätzlich zur Schuldenkrise sind die Länder im Euro-Raum jetzt auch von Inflation geplagt. Die deutsche Teuerungsrate liegt im September auf dem Drei-Jahres-Hoch von 2,6 Prozent, das ist deutlich mehr als das Ziel der EZB von etwas weniger als 2 Prozent. Die Inflation könnte sich fortsetzen, wenn die politischen Weichen falsch gestellt werden.

Deutsche Teuerungsrate durch Grundbedarf
Auf den ersten Blick hat die Inflation in Deutschland wenig mit der Krise des Euro zu tun, die Preise für Kleidung und Energie haben am meisten angezogen, insgesamt verteuerten sich Waren und Dienstleistungen des Inlandsbedarfs. Es drängen sich allerdings Parallelen mit der letzten Finanzkrise auf, denn eine vorherige Teuerung von so starkem Ausmaß hatte es im September 2008 (2,9 Prozent) gegeben. Experten erwarten nunmehr, dass der Höhepunkt der Inflation erreicht sein könnte, wenn die Weltkonjunktur in 2012 abflaut. Das sollte eigentlich den Druck auf die Preise nehmen. Die EZB hat in diesem Jahr schon zweimal die Leitzinsen erhöht, um die Inflation zu bekämpfen. Sie liegen jetzt bei 1,5 Prozent gegenüber noch 1,00 Prozent im März 2011.
Die Inflation im Herbst 2011 ist freilich durch das billige Geld ausgelöst wurden, das es auch in Europa zu lange gab. Indem Notenbanken auf die 2008er Finanzkrise mit drastischen Zinssenkungen reagierten – in den USA bis gegen null, in Europa immerhin von über 4 auf 1 Prozent – verleiteten sie Unternehmen und Banken zu immer neuen Schulden zu absurd niedrigen Zinsen. Der sich dadurch ausweitende Geldkreislauf treibt die Preise zwangsläufig nach oben.

Weltweite Schuldenkrise
Die gegenwärtige Situation beschreiben erfahrene Finanzpolitiker als weltweite Schuldenkrise von Staaten und Banken. Griechenland, Italien oder Spanien sind nur die Spitze des Eisberges, das Problem sitzt weitaus tiefer. Durch einen immer weiter aufgespannten Euro-Rettungsschirm könnte das Problem unter Umständen verschärft werden. Denn dieser wirft gutes Geld schlechtem hinterher. Allzu verständlich ist deshalb die ablehnende Haltung mancher Politiker auch aus Union und FDP, die am Donnerstag, dem 29.09.2011, gegen die Erweiterung des Rettungsschirms gestimmt haben. Unisono betonen viele Fachleute, dass es ums Sparen ginge, nicht immer um neues Schuldenmachen. Denn wie werden die Finanzmärkte reagieren? Zunächst möglicherweise erleichtert. Doch bald wird der Euro mehr und mehr als schwache Währung gelten, was die Zinsen für Anleihen nach oben treiben dürfte. Währungsräume mit schwachem Geld leiden traditionell unter Inflation, und was heute noch niemand zu denken wagt, könnte bald ganz Europa betreffen: ein Kontinent mit einer angeschlagenen Währung. Denn durch den Rettungsschirm wird die faktische Geldmenge noch einmal erhöht. Das tut dem Euro und der Preisstabilität nicht gut.

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